• Begriffe
  • 200 Angaben zum UVG und zur UVV
  • 300 Angaben zur VUV: Geltungsbereich, Pflichten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, ASA-Beizug
  • 307A Angaben zur VUV: Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA-Beizug)
  • 309A Angaben zur VUV: Gebäude und andere Konstruktionen
  • 321A Angaben zur VUV: Arbeitsmittel
  • 330A Angaben zur VUV: Arbeitsumgebung
  • 336A Angaben zur VUV: Arbeitsorganisation
    • 337 Arbeitskleidung, PSA (Persönliche Schutzausrüstungen)
    • 338 Zutrittsverbot
    • 339 Brandbekämpfung
      • 339.1 Begriff "Brandbekämpfung"
      • 339.2 Grundsätzliche Schutzziele "Brandbekämpfung"
      • 339.3 Alarmanlagen und Feuerlöscheinrichtungen
      • 339.4 Anleitung der Arbeitnehmenden über das Verhalten bei Bränden
    • 340 Transport von Waren
    • 341 Lagerung
    • 342 Personentransport
    • 343 Arbeiten an Arbeitsmitteln
    • 344 Gesundheitsgefährdende Stoffe
    • 345 Schutz gegen gesundheitsgefährdende Strahlen
    • 346 Brandgefährliche (brennbare) Flüssigkeiten
  • 351 Angaben zur VUV: Organisation der Aufsicht
  • 381 Angaben zur VUV: Vollzug der Vorschriften über die Arbeitssicherheit (Durchführungsverfahren)
  • 400 Angaben zur VUV: Arbeitsmedizinische Vorsorge
  • 431 Angaben zur VUV: Finanzierung der Kosten der Aufsicht
  • 450A Verfahren und Rechtspflege, Schlussbestimmungen der VUV
  • 500A Angaben zu weiteren Erlassen
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6508 über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6512 Arbeitsmittel
  • Ergänzungsband
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339.3 Alarmanlagen und Feuerlöscheinrichtungen

Art. 40 VUV

Alarmanlagen und Feuerlöscheinrichtungen müssen dort vorhanden sein, wo Personen - oder Sachwerte - durch Feuer besonders gefährdet sind. Art und Umfang dieser Einrichtungen richten sich nach der potentiellen Brandgefahr in einem Gebäude, einem Brandabschnitt oder einem Raum. Die potentielle Brandgefahr zu beurteilen ist Sache der Feuerpolizeibehörden (1153). Diesen stehen dazu die Brandschutznorm und Brandschutzrichtlinien der "Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen" (VKF) zur Verfügung. (Die VKF erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Kantonen einheitliche, gesamtschweizerische Brandschutzvorschriften, bestehend aus Brandschutznorm, Brandschutzrichtlinien und Prüfbestimmungen. Diese werden von der VKF nach Bedarf den neuen Sicherheitsbedürfnissen, dem Stand der Technik und der europäischen Normierung angepasst) (1339.3a). Massgebend sind die jeweiligen kantonalen gesetzlichen Bestimmungen.

Durch Menschen von Hand auszulösende Alarmanlagen und von ihnen von Hand zu bedienende Löscheinrichtungen müssen jederzeit zugänglich und leicht bedienbar sein. Zum Kennzeichnen von Alarmanlagen und Löscheinrichtungen sind Sicherheitsfarben und Sicherheitszeichen (1339.3b) zu verwenden.

Der Arbeitgeber hat Alarmanlagen und Löscheinrichtungen nach den Angaben des Herstellers bzw. der Feuerpolizeibehörden periodisch auf ihren Zustand zu kontrollieren. Diese Kontrollen sind auf dem Gerät oder in einem Kontrolljournal zu vermerken (1339.3b).

Die Durchführungsorgane sollen tätig werden, wenn Alarmanlagen und Feuerlöscheinrichtungen nicht leicht zugänglich sind, wenn sie nicht gut sichtbar gekennzeichnet sind oder wenn sie nicht gewartet werden.

Die Durchführungsorgane sollen ferner tätig werden, wenn Gebäude, Brandabschnitte oder Räume, in denen eine besondere Brandgefahr besteht oder das Rauchen, offenes Feuer und ungeschützte Beleuchtung verboten sind, nicht entsprechend gekennzeichnet sind. Zum Kennzeichnen sind in der Regel die genormten Sicherheitsfarben und Sicherheitszeichen zu verwenden; Ausnahmen sind nur mit Bewilligung der zuständigen Behörde gestattet. Wenn Zweifel über die besondere Brandgefahr bestehen, ist die Feuerpolizeibehörde (1153) zur Beurteilung beizuziehen.