• Begriffe
  • 200 Angaben zum UVG und zur UVV
  • 300 Angaben zur VUV: Geltungsbereich, Pflichten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, ASA-Beizug
  • 307A Angaben zur VUV: Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA-Beizug)
  • 309A Angaben zur VUV: Gebäude und andere Konstruktionen
  • 321A Angaben zur VUV: Arbeitsmittel
  • 330A Angaben zur VUV: Arbeitsumgebung
  • 336A Angaben zur VUV: Arbeitsorganisation
  • 351 Angaben zur VUV: Organisation der Aufsicht
  • 381 Angaben zur VUV: Vollzug der Vorschriften über die Arbeitssicherheit (Durchführungsverfahren)
  • 400 Angaben zur VUV: Arbeitsmedizinische Vorsorge
  • 431 Angaben zur VUV: Finanzierung der Kosten der Aufsicht
    • 432 Kosten der Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten (der Arbeitssicherheit)
      • 433 Kosten der Massnahmen für die Arbeitssicherheit
      • 434 Prämienzuschlag für die Kosten der Durchführungsorgane
    • 435 Kosten der Verhütung von Nichtberufsunfällen
  • 450A Verfahren und Rechtspflege, Schlussbestimmungen der VUV
  • 500A Angaben zu weiteren Erlassen
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6508 über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6512 Arbeitsmittel
  • Ergänzungsband
Deutsch |
Français |
Italiano

433 Kosten der Massnahmen für die Arbeitssicherheit

Art. 90 VUV

Der Arbeitgeber ist von Gesetzes wegen verpflichtet, zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten alle erforderlichen Massnahmen zu treffen. Folgerichtig gehen die daraus entstehenden Kosten (z.B. der Schutzausrüstungen (PSA), der Schutzeinrichtungen an Arbeitsmitteln, anderen Konstruktionen und Gebäuden, sowie der Instruktion der Mitarbeiter) zu seinen Lasten. Gleiches gilt für die Kosten von besonders mit Fragen der Arbeitssicherheit betrautem Personal (Sicherheitsbeauftragte, Betriebsärzte, Spezialisten der Arbeitssicherheit usw.).

Der Arbeitgeber kann sich diese Kosten nicht dadurch ersparen, dass er den Vollzug der notwendigen Massnahmen unterlässt und darauf wartet, dass das Durchführungsorgan mit der Ersatzvornahme oder mit unmittelbarem Zwang eingreift. Auch die Kosten dieser Zwangsmassnahmen gehen vollumfänglich zu seinen Lasten.