• Begriffe
  • 200 Angaben zum UVG und zur UVV
  • 300 Angaben zur VUV: Geltungsbereich, Pflichten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, ASA-Beizug
  • 307A Angaben zur VUV: Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA-Beizug)
  • 309A Angaben zur VUV: Gebäude und andere Konstruktionen
  • 321A Angaben zur VUV: Arbeitsmittel
  • 330A Angaben zur VUV: Arbeitsumgebung
  • 336A Angaben zur VUV: Arbeitsorganisation
  • 351 Angaben zur VUV: Organisation der Aufsicht
  • 381 Angaben zur VUV: Vollzug der Vorschriften über die Arbeitssicherheit (Durchführungsverfahren)
    • 382A Tätigkeiten der Durchführungsorgane
    • 387 Erlass von Anordnungen im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
    • 390 Vollstrecken von Massnahmen im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
    • 394 Ausnahmebewilligung im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
      • 394.1 Konkrete und nichtkonkrete Vorschriften und Massnahmen
      • 394.2 Aufgabe des Arbeitgebers
      • 394.3 Aufgabe des Durchführungsorgans
      • 394.4 Typische Beispiele für Ausnahmebewilligungen
    • 395 Arbeitssicherheits-Vollzugsdatenbank der EKAS
  • 400 Angaben zur VUV: Arbeitsmedizinische Vorsorge
  • 431 Angaben zur VUV: Finanzierung der Kosten der Aufsicht
  • 450A Verfahren und Rechtspflege, Schlussbestimmungen der VUV
  • 500A Angaben zu weiteren Erlassen
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6508 über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6512 Arbeitsmittel
  • Ergänzungsband
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394.2 Aufgabe des Arbeitgebers

Art. 69 Abs. 1 VUV

Der Arbeitgeber muss den Antrag für eine Ausnahmebewilligung dem zuständigen Durchführungsorgan schriftlich einreichen.

Im Gesuch muss der Arbeitgeber entweder darlegen, mit welcher andern, ebenso wirksamen Massnahme das Schutzziel erreicht wird oder aber nachweisen, dass das Befolgen der Vorschrift eine unverhältnismässige Härte ergäbe und dass trotz deren Nichtbefolgung der Schutz der Arbeitnehmenden genügend gewährleistet ist.

Art. 69 Abs. 2 VUV

Bevor der Arbeitgeber den Antrag stellt, muss er den betroffenen Arbeitnehmern oder deren Vertretung im Betrieb die Mitsprache im Sinne von Art. 6a VUV gewähren. Er muss das Ergebnis dieser Mitsprache im Antrag festhalten.