• Begriffe
  • 200 Angaben zum UVG und zur UVV
  • 300 Angaben zur VUV: Geltungsbereich, Pflichten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, ASA-Beizug
  • 307A Angaben zur VUV: Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA-Beizug)
  • 309A Angaben zur VUV: Gebäude und andere Konstruktionen
  • 321A Angaben zur VUV: Arbeitsmittel
  • 330A Angaben zur VUV: Arbeitsumgebung
  • 336A Angaben zur VUV: Arbeitsorganisation
  • 351 Angaben zur VUV: Organisation der Aufsicht
  • 381 Angaben zur VUV: Vollzug der Vorschriften über die Arbeitssicherheit (Durchführungsverfahren)
    • 382A Tätigkeiten der Durchführungsorgane
      • 382 Kontrolltätigkeit im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
      • 383 Beratung des Arbeitgebers und der Arbeitnehmer im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
        • 383.1 Auftrag des Durchführungsorgans
        • 383.2 Allgemeine Information
        • 383.3 Individuelle Beratung
        • 383.4 Verantwortung bei Beratung
      • 384 Betriebsbesuche und Befragungen im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
      • 385 Ermahnung des Arbeitgebers im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
      • 386 Anzeige betreffend Arbeitssicherheit
    • 387 Erlass von Anordnungen im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
    • 390 Vollstrecken von Massnahmen im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
    • 394 Ausnahmebewilligung im Durchführungsverfahren der Arbeitssicherheit
    • 395 Arbeitssicherheits-Vollzugsdatenbank der EKAS
  • 400 Angaben zur VUV: Arbeitsmedizinische Vorsorge
  • 431 Angaben zur VUV: Finanzierung der Kosten der Aufsicht
  • 450A Verfahren und Rechtspflege, Schlussbestimmungen der VUV
  • 500A Angaben zu weiteren Erlassen
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6508 über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6512 Arbeitsmittel
  • Ergänzungsband
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383.4 Verantwortung bei Beratung

Art. 60 VUV

Auch wenn der Arbeitgeber letztlich dem Arbeitnehmer und dem Gesetz gegenüber die Verantwortung für das Beachten der Arbeitssicherheitsvorschriften trägt, muss sich das Durchführungsorgan doch auch bewusst sein, dass sein Tun und Lassen ebenfalls rechtliche Folgen hat. Die Beratung muss deshalb immer nach bestem Wissen und Gewissen erfolgen, und Grenzen der Beratungsmöglichkeit sind klar aufzuzeigen. Trotz dieser Mitverantwortung des Durchführungsorganes darf weder übertrieben zurückhaltend beraten noch dürfen deshalb unverhältnismässige Sicherheitsanforderungen gestellt werden (Grundsatz der Verhältnismässigkeit).