• Begriffe
  • 200 Angaben zum UVG und zur UVV
  • 300 Angaben zur VUV: Geltungsbereich, Pflichten der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, ASA-Beizug
  • 307A Angaben zur VUV: Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA-Beizug)
  • 309A Angaben zur VUV: Gebäude und andere Konstruktionen
  • 321A Angaben zur VUV: Arbeitsmittel
  • 330A Angaben zur VUV: Arbeitsumgebung
  • 336A Angaben zur VUV: Arbeitsorganisation
  • 351 Angaben zur VUV: Organisation der Aufsicht
    • 352 Durchführungsorgane für die Aufsicht über die Arbeitssicherheit
    • 358 Koordinationskommission für die Arbeitssicherheit (EKAS)
    • 366 Verhütung von Nichtberufsunfällen
      • 367 Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva)
      • 368 Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu)
  • 381 Angaben zur VUV: Vollzug der Vorschriften über die Arbeitssicherheit (Durchführungsverfahren)
  • 400 Angaben zur VUV: Arbeitsmedizinische Vorsorge
  • 431 Angaben zur VUV: Finanzierung der Kosten der Aufsicht
  • 450A Verfahren und Rechtspflege, Schlussbestimmungen der VUV
  • 500A Angaben zu weiteren Erlassen
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6508 über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit
  • EKAS-Richtlinie Nr. 6512 Arbeitsmittel
  • Ergänzungsband
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368 Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu)

Art. 59 VUV

Die Verhütung von Nichtberufsunfällen (Strassenverkehr, Sport, Haushalt) wird klar von der Verhütung von Berufsunfällen getrennt. Sie ist Aufgabe der in Art. 88 UVG und in Art. 59 VUV näher umschriebenen Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) (1121).

Im Gegensatz zu den Durchführungsorganen für die Arbeitssicherheit ist die bfu nicht mit Verfügungsrecht ausgestattet; es wäre wohl undenkbar, dass in Sport und Haushalt Massnahmen der Unfallverhütung mit Zwangsmitteln durchgesetzt würden. Die bfu hat ihre Aufgabe durch Aufklärung und allgemeine Sicherheitsvorkehren (im Gegensatz zu den spezifischen der Arbeitssicherheit) zu erfüllen und gleichartige Bestrebungen anderer sich mit der Verhütung von Nichtberufsunfällen befassenden Organisationen zu koordinieren. Das geschieht durch Beratung solcher Organisationen und durch Zusammenarbeit mit öffentlichen Gemeinwesen und Organisationen ähnlicher Zielsetzungen.

Die bfu hat dem Bundesrat jährlich einen Bericht über ihre zu Lasten des Prämienzuschlages fallende Tätigkeit zu unterbreiten. In diesem Jahresbericht sind jeweils auch die bei der bfu erhältlichen Publikationen aufgeführt (1366.2).